News zu Beruf und Karriere

Job-Sharing ist ein neues Trendmodell, das auch in Deutschland immer gefragter wird. Das Prinzip ist in der Theorie ganz einfach: eine Vollzeitstelle wird auf mehrere Mitarbeiter verteilt. Doch in der Praxis trauen vor allem Unternehmen noch nicht wirklich dem Job-Sharing.

Dieser Fragestellung widmete sich ein Workshop in Niebüll in Schleswig-Holstein, unfern der dänischen Grenze. Die Veranstaltung wurde unter anderem vom Nordfriesischen Informationscenter (NIC), der Fachhochschule Flensburg und dem Beratungszentrum Wirtschaft Arbeit Leben Raum Nord (WAL Nord) initiiert.

Junge Menschen möchten eine Balance zwischen Beruf und Privatleben. Zu dem Ergebnis kommt eine jüngst von Continental veröffentliche Studie. Interessant ist, dass auch immer mehr Männer den Wunsch haben, Familie und Beruf gut miteinander vereinbaren zu können. 

Als alleinerziehender Elternteil ist es finanziell oft nicht leicht über die Runden zu kommen. Doch wie schafft man es mit der Doppelbelastung Kinder und Beruf aus dem harten Existenzminimum? Davon erzählt nun die Autorin Petra van Laak in ihrem Buch Auf eigenen Beinen- eine vierfache Mutter startet in die Selbständigkeit.

Arbeitgeber fordern einen Mindestlohn für Regalauffüller. Doch die Gewerkschaften verweigern die Kooperation. Ein verdrehter Fall in der Arbeitswelt, der wirklich Seltenheitswert besitzt.

Bundesweit werden händeringend Erzieher gesucht. Allein in Berlin sind derzeit 770 Stellen offen. Dem gegenüber stehen in der Hauptstadt dennoch etwa 2.234 arbeitslose Erzieher. Das große Problem ist die Qualifikation. Doch in Hamburg wiederum zeichnet sich ein ganz anderes Bild ab.

Das wünschen sich zumindest die IHK und mit ihr viele Unternehmen, die deshalb Kooperationen mit Schulen und Arbeitsagenturen in Angriff nehmen wollen. 

Etwa 12 Prozent der Auszubildenden beenden ihre Ausbildung ohne Abschluss. Aber viele probieren es ein zweites Mal. Damit fällt das Ergebnis des Bundesinstitut für Berufsbild (BIBB) deutlich positiver aus als die Berufsbildungsstatistik, die 2011 bei Ausbildungsvertragslösungen auf 24,4 Prozent kam.

Die Wahl des Steuerberaters bleibt dem Arbeitnehmer überlassen. Der Arbeitgeber hingegen darf sich dabei nicht einmischen. Das entschied nun das Bundesarbeitsgericht in Erfurt.

Aufgrund des demografischen Wandelns soll es für Akademiker und Arbeitnehmer verschiedenster Fachrichtungen durchweg gute Berufschancen geben.

Ab kommenden Jahr wird es das Berufsbild Honorarberater geben Ab kommenden Jahr wird es das Berufsbild Honorarberater geben. Mit Zustimmung des Bundesrates wurde nun das neue Berufsbild des Honorarberaters eingeführt.