News zu Beruf und Karriere

Unter der Regentschaft der SPD wurde die Leiharbeit im großen Stil gefördert. Doch die jetzt boomende Branche geriet rasch in die Kritik und schnell in Verruf. Es ging um Dumpingtarife, den Ersatz von Stammbelegschaften und die Verletzungen von Sozialstandards. Arbeitsrichter setzen dem Missbrauch nun Grenzen.

Nicht jeder, der das Renteneintrittsalter erreicht hat, geht auch freudig und zufrieden nach Hause. So will ein vom Rentenalter betroffener Lehrer nicht einfach nur seine Rente genießen. Er will weiterarbeiten und machte das auch mit Nachdruck klar. Er klagte wegen Altersdiskriminierung gegen seine Pensionierung und das zuständige Gericht gab ihm Recht.

Neben den traditionellen Unterrichtsfeldern wie dem Risikomanagement, der Bilanzanalyse oder der Datenauswertung widmen sich immer mehr Schulen auch dem Thema Glückssuche.

Seit 2010 gibt es in Bayern die Ausbildung als Dienstleister/in Hauswirtschaft, die sich vor allem an Jugendliche mit erhöhtem Förderbedarf richtet. Nun haben die ersten Auszubildenden erfolgreich ihre Ausbildung abgeschlossen. Viele von ihnen können sich vorstellen, im erlernten Berufsbereich weiterzubilden.

Viele haben das Gefühl wenig Geld zu verdienen. Was aber ist wirklich ein Niedriglohn?

Es gibt große Betrieb und ganze Konzerne, die schwören bereits auf den Einsatz der älteren Mitarbeiter. Andere leben noch ihre Vorurteile aus. 

Immer mehr Arbeitnehmer nehmen die Leistung einer Reha in Anspruch. Das gab nun die deutsche Rentenversicherung bekannt. Doch gleichzeitig konnte mit Rehabilitationsmaßnahmen erreicht werden, dass die Zahl Arbeitsunfähigen nach einer Reha sank.

Erst das Studium und dann das große Geld. Es gab Zeiten, da ging diese Rechnung nahtlos auf. Doch im Verlauf der letzten 20 Jahren hat sich die Zahl der Anwälte glatt verdreifacht. Das ändert natürlich auch den Arbeitsmarkt für die Juristen und nicht wenige verdingen sich als Projektjuristen. 

Die Weiterbildung der Mitarbeiter eines Betriebes ist eminent wichtig. Die Qualität und die Konkurrenzfähigkeit eines Unternehmens stehen oder fallen vor allem auch mit einer angemessenen Qualifikation der Mitarbeiter. Oft zahlt der Betrieb die Maßnahmen, schließt aber mit dem Mitarbeiter Rückzahlungsvereinbarungen. Danach muss der Mitarbeiter die Kosten zurückzahlen, wenn er vor Ablauf einer vereinbarten Frist nach der Maßnahme kündigt.

In der Persönlichkeitsbildung spricht man dabei von Apfel – Tätigkeiten und von Birnen – Tätigkeiten. Apfeltätigkeiten bringen sofort Geld, weil sie zu den beruflichen Arbeiten zählen. Birnen – Tätigkeiten hingegen kosten aktuell Geld.

Jobs sind in den seltensten Fällen einfach so da. Wer einen Job hat und Aufstiegsambitionen hegt, mus ein paar Regeln kennen und sein berufliches Schicksal selbst in die Hand nehmen.

Von 13.000 Befragten im Rahmen der IGB-Umfrage 2013, die auf dem diesjährigen G20-Gipfel vorgestellt wurde, glauben nur 13 Prozent, dass Regierungen wirklich die Interessen der Arbeitnehmer vertritt. Auch glauben viele nicht, dass die Arbeitsgesetze für ausreichend Arbeitsplatzsicherheit und gerechte Löhne bieten können. Gleichzeitig begrüßen 92 Prozent Investitionen in Bildung, Forschung und neue Technologien, selbst wenn es sich um Investitionen im Bereich der grünen Energie handelt.

Die innerbetrieblichen Strukturen befinden sich im globalen Wandel. In den Unternehmen breitet sich die interdisziplinäre und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, schon durch zunehmende Arbeit in Projekten, stetig weiter aus. Das führt zu Mehrfachverantwortlichkeiten und Mehrfachzuständigkeiten. Da wird, was Ausnahme war, vielerorts zur Regel. Einzelentscheidungen über die berufliche Entwicklung weichen zu Gunsten von Gremienentscheidungen.

Es sind die unglaublichsten Karrieren möglich geworden. Sobald der Handwerker den Schritt zum Meister geschafft hat, ist das seine Eintrittskarte zum Studium. Denn wer einen Meisterbrief sein eigen nennt, kann sich an vielen deutschen Hochschulen für jedes angebotene Studienfach bewerben. 

Die Zahl der BAföG-Bezieher ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent gestiegen. Dafür gaben Bund und Länder rund 3,3 Milliarden Euro aus, was ungefähr 98 Millionen Euro Mehrkosten gegenüber dem Vorjahr ausmacht.