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  • Hallo, mich würde die Bewertung interessieren, da mein ehemaliger "Chef" sich zunächst überhaupt querstellte mit einem Zeugnis. Ich stelle hier eine korrigierte Version ein, denn seine ist voller Rechtschreibfehler, sodass ich es ohnehin noch einmal "beantragen" muss.

    • Vielleicht könnten Sie mir insbesondere sagen, wie ich "nach gründlicher Einweisung" verstehen soll - so dumm wie es sich anhört? (mit ihm hatte ich an sich wenig selbst zu tun, obwohl ER es schrieb.)
    • Auch die Beendigung (April) erfolgte nur, weil er den Auftrag verlor, müsste er das vermerken?
    • bei Photoshop schribe er "gute Anfangs-Kentnnisse" - ist dies positiver als "ausreichende Kenntnisse", was ich positiver empfinde?

    Vielen DANK vorab!



    Herr XXX, geboren am …......
    in …....., war seit 2005 in der Redaktion der AAA mbH in ….. als
    freier Mitarbeiter tätig. In der Zeit vom 1. Februar bis 15. März
    2009 absolvierte er in unserem Haus ein Redaktions-Praktikum.



    Zu den Tätigkeiten, die wir
    Herrn XXX nach gründlicher Einweisung übertragen konnten, zählte
    die Recherche und das Verfassen von redaktionellen Beiträgen für
    die in unserem Haus produzierte Wochenzeitung „HHH“ (Medienhaus
    BBB, Auflage 67.000 Expl.). Dies beinhaltete auch das Anfertigen von
    Digitalfotos und die Erstellung von Layouts.



    Außerdem gestaltete Herr
    XXX aus Agenturmaterial (Sport-Informationsdienst ..., ...) aktuelle
    Sportseiten und verfasste eigenständig Nachrichtentexte aus dem
    Bereich Zeitgeschehen auf der Rubrikenseite „....“ für das oben
    erwähnte Sonntagsblatt und für die Printobjekte weiterer
    Redaktionspartner unseres Verlages. Darüber hinaus war Herr XXX in
    die Produktion unseres bundesweit verbreiteten Beilagen- und
    Sonderthemenprogramms (Gesamtauflage wöchentlich circa 8 Millionen
    Exemplare) eingebunden.



    In die hier beschriebenen
    Aufgabenfelder hat sich Herr XXX sehr zu unserer Zufriedenheit
    eingearbeitet, sodass wir ihn auch gelegentlich mit der Bearbeitung
    einiger teilfertiger Ausgaben von „HHH“ betrauen konnten. Dies
    gilt ebenso für einige Kulturseiten des von uns betreuten
    Wochenblatts CCC/ Allgemeiner Anzeiger für DDD (Medienhaus BBB,
    Auflage 100.000 Exempl.) Diese bereits relativ selbständigen
    Leistungen realisierte Herr XXX nach Vorgaben des Herausgebers im
    Hause AAA.



    Besondere Erwähnung
    verdient die Kreativität, die Herr XXX bei der Produktion der Bücher
    „ASDF“ (2011) und „ASDFG“ (2012) unter Beweis stellte. Herr
    XXX lieferte für beide dieser Bände unserer Edition JKLÖ
    eigenständig recherchierte und verfasste Beiträge samt Fotos und
    hat das Buch ASDFG mit eigenen Layouts und auch einer eigenen
    Illustration bereichern können. Dass Herr XXX Themen religiöser
    Spiritualität mit Feingefühl spannend gestaltet hat, verdient
    unsere Anerkennung.



    -1-


    In seine jeweiligen
    Tätigkeitsfelder hat sich Herr XXX stets mit großem Fleiß
    eingearbeitet. Wir attestieren Herrn XXX gern, dass er unseren nicht
    geringen Anforderungen gerecht geworden ist. Dies gilt auch für das
    Handling der von uns eingesetzten Software-Plattformen Quark Xpress
    und Adobe InDesign. Diese Programme vermag Herr XXX heute sicher zu
    bedienen; bei der Bildbearbeitungs-Software Adobe Photoshop verfügt
    Herr XXX über ausreichende Kenntnisse.



    Im Team bei AAA und bei
    seinen Gesprächspartnern „vor Ort“ haben wir Herrn XXX als stets
    freundlichen und vor allem belastbaren Kollegen kennen gelernt.



    Herr XXX hat als freier
    Mitarbeiter unseren Verlag zum 1. April 2014 verlassen. Wir danken
    Herrn XXX für seine Mitarbeit und sind davon überzeugt, dass er mit
    dem bei uns erworbenen journalistischen Know-how seinen weiteren
    Lebensweg positiv gestalten wird.


    Dabei wünschen wir ihm
    alles Gute und viel Erfolg.



    -2-

  • Guten Tag Zwieback78,


    zunächst einmal vielen Dank für das Einstellen Ihres Arbeitszeugnisses
    in unser System und das damit verbundene Vertrauen in unsere Leistung.
    Ihrem Wunsch nach einer beschleunigten Bewertung möchten wir hier
    nachkommen.


    Wie befürchtet handelt es sich hier eher um ein durchschnittliches, denn gutes Arbeitszeugnis und die Art der Formulierungen lässt darauf schließen, zusätzlich zu Ihrer Info mit den vielen Rechtschreibfehlern, dass Ihr Chef Ihnen kein gutes Arbeitszeugnis ausstellen wollte.



    Dazu hier noch einige detailliertere Bemerkungen:


    Hallo, mich würde die Bewertung interessieren, da mein ehemaliger "Chef" sich zunächst überhaupt querstellte mit einem Zeugnis. Ich stelle hier eine korrigierte Version ein, denn seine ist voller Rechtschreibfehler, sodass ich es ohnehin noch einmal "beantragen" muss.
    Vielleicht könnten Sie mir insbesondere sagen, wie ich "nach gründlicher Einweisung" verstehen soll - so dumm wie es sich anhört? (mit ihm hatte ich an sich wenig selbst zu tun, obwohl ER es schrieb.) Auch die Beendigung (April) erfolgte nur, weil er den Auftrag verlor, müsste er das vermerken? bei Photoshop schribe er "gute Anfangs-Kentnnisse" - ist dies positiver als "ausreichende Kenntnisse", was ich positiver empfinde?Vielen DANK vorab!


    Natürlich wäre die Formulierung "gute" Kenntnisse besser als "ausreichende" Kenntnisse. Schon allein wenn man die Schulnoten "gut" und "ausreichend" berücksichtigt. Ob die "Anfangs-" Kenntnisse gut waren, interessiert doch eigentlich nicht mehr, sondern wie Ihre Kenntnisse zum heutigen Zeitpunkt aussehen ist wichtig.


    Dass die Auflösung der Zusammenarbeit mit der Auftragslage zu tun hat, wäre natürlich ein guter Hinweis, dass der Arbeitgeber Sie gerne weiterbeschäftigt hätte und ungern gehen ließ, sowie ein Bedauern.



    Zu den Tätigkeiten, die wir Herrn XXX nach gründlicher Einweisung übertragen konnten


    Der Satz klingt ein wenig so, als ob Ihre Einweisung mehr Aufwand als bei anderen bedeutet hätte, sonst wären Sie überhaupt nicht in der Lage gewesen zu arbeiten. Das würden wir umformulieren.





    Infos ohne Wertung.





    Man arbeitet sich nicht ein, sondern erledigt Aufgaben zur Zufriedenheit. Zur vollen oder vollsten wäre natürlich besser. So ist es bestenfalls ein "Ausreichend". Das Wort "gelegentlich" stößt mir ebenfalls abwertend auf. Und wiederum eine Einschränkung bei den nur "relativ" selbständigen Leistungen.






    Vollste oder volle Anerkennung wäre besser. So ist es durchschnittlich.






    Auch hier kommt heraus, dass Sie eine Einarbeitungszeit gebraucht haben, bis Sie in der jeweiligen Software fit waren. Das muss jetzt nicht unbedingt negativ sein, wenn es denn auch so war.




    Im Team bei AAA und bei
    seinen Gesprächspartnern „vor Ort“ haben wir Herrn XXX als stets
    freundlichen und vor allem belastbaren Kollegen kennen gelernt.


    Kennen gelernt ist keine gute Forumlierung und wie war das Verhalten?




    Herr XXX hat als freier
    Mitarbeiter unseren Verlag zum 1. April 2014 verlassen. Wir danken
    Herrn XXX für seine Mitarbeit und sind davon überzeugt, dass er mit
    dem bei uns erworbenen journalistischen Know-how seinen weiteren
    Lebensweg positiv gestalten wird.


    Ein Bedauern, dass Sie das Haus verlassen wäre noch ganz schön gewesen.



    Wie bereits erwähnt sollten Sie dieses Arbeitszeugnis umbedingt verbessern lassen.


    Ich hoffe wir konnten Ihnen damit weiterhelfen! Ideen zur besseren Formulierung Ihrer Passagen finden Sie hier: http://www.zeugnisdeutsch.de/arbeitszeugnis/geheimcodes.php