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Dienstag, 29. Juli 2014, 13:43

Zeugnis Freier Mitarbeiter Journalist

Hallo, mich würde die Bewertung interessieren, da mein ehemaliger "Chef" sich zunächst überhaupt querstellte mit einem Zeugnis. Ich stelle hier eine korrigierte Version ein, denn seine ist voller Rechtschreibfehler, sodass ich es ohnehin noch einmal "beantragen" muss.
  • Vielleicht könnten Sie mir insbesondere sagen, wie ich "nach gründlicher Einweisung" verstehen soll - so dumm wie es sich anhört? (mit ihm hatte ich an sich wenig selbst zu tun, obwohl ER es schrieb.)
  • Auch die Beendigung (April) erfolgte nur, weil er den Auftrag verlor, müsste er das vermerken?
  • bei Photoshop schribe er "gute Anfangs-Kentnnisse" - ist dies positiver als "ausreichende Kenntnisse", was ich positiver empfinde?
Vielen DANK vorab!


Herr XXX, geboren am …......
in …....., war seit 2005 in der Redaktion der AAA mbH in ….. als
freier Mitarbeiter tätig. In der Zeit vom 1. Februar bis 15. März
2009 absolvierte er in unserem Haus ein Redaktions-Praktikum.


Zu den Tätigkeiten, die wir
Herrn XXX nach gründlicher Einweisung übertragen konnten, zählte
die Recherche und das Verfassen von redaktionellen Beiträgen für
die in unserem Haus produzierte Wochenzeitung „HHH“ (Medienhaus
BBB, Auflage 67.000 Expl.). Dies beinhaltete auch das Anfertigen von
Digitalfotos und die Erstellung von Layouts.


Außerdem gestaltete Herr
XXX aus Agenturmaterial (Sport-Informationsdienst ..., ...) aktuelle
Sportseiten und verfasste eigenständig Nachrichtentexte aus dem
Bereich Zeitgeschehen auf der Rubrikenseite „....“ für das oben
erwähnte Sonntagsblatt und für die Printobjekte weiterer
Redaktionspartner unseres Verlages. Darüber hinaus war Herr XXX in
die Produktion unseres bundesweit verbreiteten Beilagen- und
Sonderthemenprogramms (Gesamtauflage wöchentlich circa 8 Millionen
Exemplare) eingebunden.


In die hier beschriebenen
Aufgabenfelder hat sich Herr XXX sehr zu unserer Zufriedenheit
eingearbeitet, sodass wir ihn auch gelegentlich mit der Bearbeitung
einiger teilfertiger Ausgaben von „HHH“ betrauen konnten. Dies
gilt ebenso für einige Kulturseiten des von uns betreuten
Wochenblatts CCC/ Allgemeiner Anzeiger für DDD (Medienhaus BBB,
Auflage 100.000 Exempl.) Diese bereits relativ selbständigen
Leistungen realisierte Herr XXX nach Vorgaben des Herausgebers im
Hause AAA.


Besondere Erwähnung
verdient die Kreativität, die Herr XXX bei der Produktion der Bücher
„ASDF“ (2011) und „ASDFG“ (2012) unter Beweis stellte. Herr
XXX lieferte für beide dieser Bände unserer Edition JKLÖ
eigenständig recherchierte und verfasste Beiträge samt Fotos und
hat das Buch ASDFG mit eigenen Layouts und auch einer eigenen
Illustration bereichern können. Dass Herr XXX Themen religiöser
Spiritualität mit Feingefühl spannend gestaltet hat, verdient
unsere Anerkennung.


-1-


In seine jeweiligen
Tätigkeitsfelder hat sich Herr XXX stets mit großem Fleiß
eingearbeitet. Wir attestieren Herrn XXX gern, dass er unseren nicht
geringen Anforderungen gerecht geworden ist. Dies gilt auch für das
Handling der von uns eingesetzten Software-Plattformen Quark Xpress
und Adobe InDesign. Diese Programme vermag Herr XXX heute sicher zu
bedienen; bei der Bildbearbeitungs-Software Adobe Photoshop verfügt
Herr XXX über ausreichende Kenntnisse.


Im Team bei AAA und bei
seinen Gesprächspartnern „vor Ort“ haben wir Herrn XXX als stets
freundlichen und vor allem belastbaren Kollegen kennen gelernt.


Herr XXX hat als freier
Mitarbeiter unseren Verlag zum 1. April 2014 verlassen. Wir danken
Herrn XXX für seine Mitarbeit und sind davon überzeugt, dass er mit
dem bei uns erworbenen journalistischen Know-how seinen weiteren
Lebensweg positiv gestalten wird.

Dabei wünschen wir ihm
alles Gute und viel Erfolg.


-2-

2

Mittwoch, 13. August 2014, 15:26

Guten Tag Zwieback78,

zunächst einmal vielen Dank für das Einstellen Ihres Arbeitszeugnisses
in unser System und das damit verbundene Vertrauen in unsere Leistung.
Ihrem Wunsch nach einer beschleunigten Bewertung möchten wir hier
nachkommen.

Wie befürchtet handelt es sich hier eher um ein durchschnittliches, denn gutes Arbeitszeugnis und die Art der Formulierungen lässt darauf schließen, zusätzlich zu Ihrer Info mit den vielen Rechtschreibfehlern, dass Ihr Chef Ihnen kein gutes Arbeitszeugnis ausstellen wollte.


Dazu hier noch einige detailliertere Bemerkungen:

Hallo, mich würde die Bewertung interessieren, da mein ehemaliger "Chef" sich zunächst überhaupt querstellte mit einem Zeugnis. Ich stelle hier eine korrigierte Version ein, denn seine ist voller Rechtschreibfehler, sodass ich es ohnehin noch einmal "beantragen" muss.
Vielleicht könnten Sie mir insbesondere sagen, wie ich "nach gründlicher Einweisung" verstehen soll - so dumm wie es sich anhört? (mit ihm hatte ich an sich wenig selbst zu tun, obwohl ER es schrieb.) Auch die Beendigung (April) erfolgte nur, weil er den Auftrag verlor, müsste er das vermerken? bei Photoshop schribe er "gute Anfangs-Kentnnisse" - ist dies positiver als "ausreichende Kenntnisse", was ich positiver empfinde?Vielen DANK vorab!

Natürlich wäre die Formulierung "gute" Kenntnisse besser als "ausreichende" Kenntnisse. Schon allein wenn man die Schulnoten "gut" und "ausreichend" berücksichtigt. Ob die "Anfangs-" Kenntnisse gut waren, interessiert doch eigentlich nicht mehr, sondern wie Ihre Kenntnisse zum heutigen Zeitpunkt aussehen ist wichtig.

Dass die Auflösung der Zusammenarbeit mit der Auftragslage zu tun hat, wäre natürlich ein guter Hinweis, dass der Arbeitgeber Sie gerne weiterbeschäftigt hätte und ungern gehen ließ, sowie ein Bedauern.


Zu den Tätigkeiten, die wir Herrn XXX nach gründlicher Einweisung übertragen konnten

Der Satz klingt ein wenig so, als ob Ihre Einweisung mehr Aufwand als bei anderen bedeutet hätte, sonst wären Sie überhaupt nicht in der Lage gewesen zu arbeiten. Das würden wir umformulieren.



Außerdem gestaltete Herr
XXX aus Agenturmaterial (Sport-Informationsdienst ..., ...) aktuelle
Sportseiten und verfasste eigenständig Nachrichtentexte aus dem
Bereich Zeitgeschehen auf der Rubrikenseite „....“ für das oben
erwähnte Sonntagsblatt und für die Printobjekte weiterer
Redaktionspartner unseres Verlages. Darüber hinaus war Herr XXX in
die Produktion unseres bundesweit verbreiteten Beilagen- und
Sonderthemenprogramms (Gesamtauflage wöchentlich circa 8 Millionen
Exemplare) eingebunden.

Infos ohne Wertung.



In die hier beschriebenen
Aufgabenfelder hat sich Herr XXX sehr zu unserer Zufriedenheit
eingearbeitet, sodass wir ihn auch gelegentlich mit der Bearbeitung
einiger teilfertiger Ausgaben von „HHH“ betrauen konnten. Dies
gilt ebenso für einige Kulturseiten des von uns betreuten
Wochenblatts CCC/ Allgemeiner Anzeiger für DDD (Medienhaus BBB,
Auflage 100.000 Exempl.) Diese bereits relativ selbständigen
Leistungen realisierte Herr XXX nach Vorgaben des Herausgebers im
Hause AAA.

Man arbeitet sich nicht ein, sondern erledigt Aufgaben zur Zufriedenheit. Zur vollen oder vollsten wäre natürlich besser. So ist es bestenfalls ein "Ausreichend". Das Wort "gelegentlich" stößt mir ebenfalls abwertend auf. Und wiederum eine Einschränkung bei den nur "relativ" selbständigen Leistungen.




Besondere Erwähnung
verdient die Kreativität, die Herr XXX bei der Produktion der Bücher
„ASDF“ (2011) und „ASDFG“ (2012) unter Beweis stellte. Herr
XXX lieferte für beide dieser Bände unserer Edition JKLÖ
eigenständig recherchierte und verfasste Beiträge samt Fotos und
hat das Buch ASDFG mit eigenen Layouts und auch einer eigenen
Illustration bereichern können. Dass Herr XXX Themen religiöser
Spiritualität mit Feingefühl spannend gestaltet hat, verdient
unsere Anerkennung.

Vollste oder volle Anerkennung wäre besser. So ist es durchschnittlich.




In seine jeweiligen
Tätigkeitsfelder hat sich Herr XXX stets mit großem Fleiß
eingearbeitet. Wir attestieren Herrn XXX gern, dass er unseren nicht
geringen Anforderungen gerecht geworden ist. Dies gilt auch für das
Handling der von uns eingesetzten Software-Plattformen Quark Xpress
und Adobe InDesign. Diese Programme vermag Herr XXX heute sicher zu
bedienen; bei der Bildbearbeitungs-Software Adobe Photoshop verfügt
Herr XXX über ausreichende Kenntnisse.

Auch hier kommt heraus, dass Sie eine Einarbeitungszeit gebraucht haben, bis Sie in der jeweiligen Software fit waren. Das muss jetzt nicht unbedingt negativ sein, wenn es denn auch so war.



Im Team bei AAA und bei
seinen Gesprächspartnern „vor Ort“ haben wir Herrn XXX als stets
freundlichen und vor allem belastbaren Kollegen kennen gelernt.

Kennen gelernt ist keine gute Forumlierung und wie war das Verhalten?



Herr XXX hat als freier
Mitarbeiter unseren Verlag zum 1. April 2014 verlassen. Wir danken
Herrn XXX für seine Mitarbeit und sind davon überzeugt, dass er mit
dem bei uns erworbenen journalistischen Know-how seinen weiteren
Lebensweg positiv gestalten wird.

Ein Bedauern, dass Sie das Haus verlassen wäre noch ganz schön gewesen.


Wie bereits erwähnt sollten Sie dieses Arbeitszeugnis umbedingt verbessern lassen.

Ich hoffe wir konnten Ihnen damit weiterhelfen! Ideen zur besseren Formulierung Ihrer Passagen finden Sie hier: http://www.zeugnisdeutsch.de/arbeitszeugnis/geheimcodes.php