Oktober: Arbeitslosigkeit wieder gesunken

von Newsredaktion

Arbeitslosenzahlen

Die Volkswirte melden für Oktober erneut eine weitere Entspannung auf dem Arbeitsmarkt. Wie in den vergangenen Jahren ist auch in diesem Jahr wieder der für den Herbst typische Aufschwung spürbar. Kurz vor der Veröffentlichung der offiziellen Zahlen sagen die Experten noch eine günstige Prognose voraus.

Günstige Zahlen für den Herbst

Die Volkswirte der deutschen Großbanken geben sich auch in diesem Monat wieder sehr zufrieden mit dem derzeitigen Arbeitsmarkt. In einer aktuellen Umfrage rechnen sie mit einem Rückgang der Arbeitslosenzahlen auf 2,66 Millionen. Damit würde die Erwerbslosenzahl im Vergleich zum Vorjahr um 70.000 Arbeitslose geringer ausfallen. Doch die Experten rechnen in den nächsten Monaten auch mit einem vorläufigen Ende der stabilen bzw. sinkenden Zahlen. Dabei sehen verschiedene Faktoren verantwortlich.

Situation der Schwellenländer, Flüchtlinge und VW

So prognostizieren die Volkswirte höhere Arbeitslosenquoten, die u.a. in den schwächer werdenden Konjunkturen der Schwellenländer wie China begründet sind, aber auch auf die erhebliche Zahl von Flüchtlingen zurückgehen, die nicht zeitnah auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen können. Auch der aktuelle Skandal um VW könnte Folgen für den Arbeitsmarkt haben. Es ist davon auszugehen, dass viele Flüchtlinge nach ihrer Anerkennung sich zunächst arbeitslos melden. Hauptprobleme sehen die Experten in schlechten Deutschkenntnissen sowie in einer mangelhaften Qualifikation. Damit könnte die Arbeitslosenquote durchschnittlich über den Werten aus 2015 liegen. In diesem Jahr rechnen die Volkswirte mit einer Zahl von 2,8 Millionen, im nächsten Jahr mit 2,9 Millionen.

Integration der Flüchtlinge

Entscheidend ist, dass die Integration der Flüchtlinge durchaus Jahre dauern kann. Das liegt auch nicht zuletzt an den langwierigen Asylverfahren. Eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung rechnet vor, dass nur etwa zehn Prozent der derzeit anerkannten Flüchtlinge sofort dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Erst nach weiteren vier Jahren kann der Anteil auf 50 Prozent steigen. Nach 14 Jahren stehen sind drei Viertel der Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt angekommen. Experten sprechen dabei von einer machbaren Herausforderung.

Derzeit ist vor allem der Herbstaufschwung für die günstigen Zahlen verantwortlich, auch weil viele Firmen weiterhin einstellen. Ebenso finden Absolventen ihrer Ausbildung häufig eine Festanastellung.

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