Beruf: Flugbegleiter

von Newsredaktion

Flug

Stewardessen oder Flugbegleiter ist für viele ein Traumberuf. Man kommt in der ganzen Welt herum, lernt viele Menschen kennen, darf fliegen und lernt die exotischsten Orte der Welt kennen. Doch wie sieht der Arbeitsalltag hoch über den Wolken tatsächlich aus? Ein Einblick. Fragt man Kinder nach ihrem Wunschberuf, antworten nicht wenige mit Flugbegleiter. Was macht ein Flugbegleiter bzw. eine Flugbegleiterin alltäglich auf den Flügen nach Shanghai, Dubai oder Sidney?

Wichtige Aufgaben an Bord

Die wichtigsten Aufgaben der Flugbegleiter sind die Begrüßung der Passagiere, das Verstauen des Gepäcks in der Kabine, die Ausgabe von Snacks und Getränken. Doch zu den Aufgaben gehört noch vieles mehr. Denn es gilt, den Passagieren ein sicheres Gefühl zu geben und dafür zu sorgen, dass sie sich auf kurzen oder langen Flügen gleichermaßen wohl fühlen. Der Job der Flugbegleiter beginnt bereits lange vor dem Boarding der Passagiere und startet mit einem umfangreichen Briefing des Bordpersonals über die Besonderheiten eines jeden Flugs. Außerdem werden Aufgaben während des Flugs verteilt und die Sicherheitsaspekte wie Notfallausrüstung überprüft.

Hohe Belastbarkeit und Flexibilität 

Für den Beruf Flugbegleiter brauchen Interessenten ein hohes Maß an Belastbarkeit, Empathie und Stressresistenz. Dazu kommen sehr unterschiedliche Arbeitszeiten, die auch mitten in der Nacht, am Wochenende und an Feiertagen liegen können. Das bedeutet Flexibilität. Klassische Arbeitszeiten wie im Büro gibt es nicht. Flugbegleiter sind während der Reise Ansprechpartner, Service-Kräfte und zuständig für Erste Hilfe, wenn es sein muss. Weil die Flüge in alle Teile der Welt gehen, müssen Flugbegleiter offen für andere, fremde Kulturen sein und häufig mit Fingerspitzengefühl und Diplomatie vorgehen. Flugbegleiter dürfen zwar meist bestimmte Vorlieben für die Destination der Flüge angeben, aber eingesetzt können sie grundsätzlich immer und überall.

Sprachkenntnisse und Erste Hilfe

Flugbegleiter sollten eine Mindestgröße von etwa 1,60 Metern haben und volljährig sein. Einschränkungen bei den Schulabschlüssen gibt es nicht, doch sind umfassende Sprachkenntnisse vor allem in Englisch aufgrund des internationalen Publikums elementar. Nützlich sind auch Erfahrungen in der Gastronomie oder im Service-Bereich. Körperliche Fitness ist ebenfalls ein Muss, da sich Flugbegleiter ständig in verschiedenen Zeitzonen und Klima-Regionen aufhalten müssen, dazu kommt der Schichtdienst. Das ist eine Belastung für den Körper. Bei der Ausbildung zum Flugbegleiter, einer Schulung von etwa acht Wochen Dauer, lernen die Azubis theoretische Grundlagen der Luftfahrt, Kommunikationsregeln und das Verhalten in Krisensituationen. Auch Praxis-Übungen wie das Löschen eines Brands oder Erste Hilfe gehören zum Training. Je nach Airline unterscheiden sich Gehalt und Aufstiegschancen.

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