Neue Bildungsangebote für Kinder

von Newsredaktion

Bildung

Tausende lokale Projekte bilden bundesweit ein zusätzliches Bildungsangebot für Kinder und Jugendliche, die vom Bundesbildungsministerium gefördert werden. Das millionenschwere Förderprogramm trägt den Namen Kultur macht stark und richtet sich unter anderem am Kinder bildungsfernen Schichten.

Vielfältige kulturelle Projekte auch zum Sprache lernen

Als ein Beispiel unter vielen wurde in Berlin ein Projekt vorgestellt, bei dem Flüchtlingskinder gemeinsam kochen und dabei Deutsch lernen. Zahlreiche Projekte für kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen aus bildungsfernen Familien sollen vom Bund mit etwa 230 Millionen Euro bis ins Jahr 2017 gefördert werden. So sagte Bildungsministerin Wanka etwa, dass Bildung wichtiger Schlüssel zur Integration und beruflichen und sozialen Aufstieg. Wichtig sei hier auch die Kenntnis der deutschen Sprache. Wanka dankte hier vor allem auch den vielen Ehrenamtlichen für ihr Engagement.

Angebote für Tanz, Musik, Theater und mehr

Zu diesem Förderprogramm zählen auch Angebote der Volkshochschulen, die Kinder helfen sollen, individuelle Talente zu fördern. Das zeigt neue Perspektiven auf, auch und gerade für eine berufliche Ausbildung und Zukunft. Zudem helfen die außerschulischen Projekte, Talente zu fördern und Interessen zu wecken, die in der Schule häufig zu kurz kommen. Dazu zählen etwa Disziplin, Durchhaltevermögen oder auch Teamgeist. Die Projekte bieten Angebote aus den Bereichen Theater, Sport, Kultur, Musik, Theater, Tanz oder Fotografie.

Rege Teilnahme und großer Erfolg

Auswertungen bisheriger Projekte zeigen nicht nur die Notwendigkeit dieser zusätzlichen Bildungsangebote, sondern auch den Sinn und den Erfolg. Die teilnehmenden Kinder stammen zu einem großen Teil aus Familien in finanziellen oder sozialen Notlagen. Das erschwert den Kindern den Zugang zu Bildung und Freizeitaktivitäten. Das gilt für gut 90 Prozent der Projekte. In ganz Deutschland bieten derzeit rund 4.000 Bündnisse Angebote für Jugendliche, setzen sich für sie ein und bilden ein bundesweites Netzwerk. Bei den bisherigen Projekten waren gut 300.000 Kinder und Jugendliche mit dabei. Aktuell sollen sich Projekte auch verstärkt an Kinder und jugendliche Flüchtlinge richten.

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