Flüchtlinge als Chance für Deutschland

von Newsredaktion

Flüchtlinge

Derzeit ist Deutschland mit einer beispiellosen Flüchtlingswelle konfrontiert. Wie wirkt sich das auf den Arbeitsmarkt aus? Folgt nun ebenso eine Welle der Arbeitslosigkeit für die Menschen, egal welcher Herkunft? Oder bietet sich auch eine Chance, wenn Einwanderer als Gründer aktiv werden und neue Jobs schaffen?

 

Wirtschaftswunder 2.0

 

Es gibt viele Beispiele von Einwanderern, die in Deutschland Fuß fassen, einen Job finden und das Land mit ihrer ganz eigenen Biographie bereichern. Während einige fürchten, dass die Einwanderung Jobs vernichtet, schätzen Experten die Situation positiv ein. Sie vergleichen die Situation mit der der 1950er und 1960er Jahre, als südeuropäischen Gastarbeiter das Wirtschaftswunder mit möglich machten. Folgt jetzt das neue Wirtschaftswunder?

 

Perspektiven für Menschen mit Migrationshintergrund

 

Ähnliche Perspektiven sehen Experten auch für die derzeitige Flüchtlingskrise. Denn oft handelt es sich bei den Migranten um hochgebildete, qualifizierte Fachkräfte. Sie könnten Arbeitsplätze schaffen, neue Unternehmen gründen und so den Arbeitsmarkt bereichern. Denn eine Studie besagt, dass weltweit vor allem Migranten den Mut haben, Firmen zu gründen. Das liegt wohl mit daran, dass sie in der Regel hochmotiviert sind, viel erlebt haben, engagiert sind und nichts zu verlieren haben, da sie in der Regel Familie, Freunde und Heimat hinter sich lassen mussten. Für Deutschland gilt dies ebenso. Die Zahl der Gründer mit Migrationshintergrund liegt bei 21 Prozent. Vier von zehn Gründern mit Migrationshintergrund schaffen zeitnah Arbeitsplätze, bei den einheimischen Gründern sind es drei von zehn. 

 

Selbständigkeit: Risiko oder Chance?

 

Migranten scheuen seltener das Risiko der Selbständigkeit und sehen darin mehr Chancen als Risiken, für sich und auch für die Familie, denn Ausländer haben es immer noch schwerer auf dem Arbeitsmarkt als Deutsche. Daher bereiten sich z. B. Industrie- und Handelskammern auf die Neugründungen vor und unterstützen die Betroffenen. Denn auch die internationale Vernetzung der Migranten darf nicht unterschätzt werden. Allerdings haben Migranten häufig mit Sprachkenntnissen, Bürokratie und ähnliches zu kämpfen.

 

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