Ausgewählte Anliegen beim Jahresendgespräch

von Newsredaktion

Gespräch

Kurz vor Ende des Jahres stehen derzeit in vielen Unternehmen die traditionellen Jahresendgespräche zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten an. Dies ist für die Arbeitnehmer die Gelegenheit, Ideen anzubringen oder Verbesserungen für sich herauszuholen, etwa beim Gehalt. Doch man sollte es geschickt anstellen.

Nur wenige wichtige Anliegen

Am Jahresende nehmen sich Mitarbeiter und Chefs Zeit für ein Gespräch, in dem es um den Jahresrückblick, aber auch um den Ausblick ins kommende Jahr gehen soll.                                         Für die Jahresendgespräche ist eine gewisse Vorbereitung wichtig. Als Arbeitnehmer sollte man sich nicht zu viel vornehmen und die Anliegen nach Wichtigkeit und Dringlichkeit sortieren. Wichtige Punkte wie Gehaltserhöhungen, Fortbildungsmaßnahmen und ein ausführliches Feedback für den Chef sollten mit Bedacht ausgewählt werden und auf zwei oder drei Anliegen reduziert werden. Weitere Themen müssen dann im Laufe des Jahres besprochen werden, oder im nächsten Jahresendgespräch.

Bilanz, Kritik und Ausblick

In den Gesprächen wollen die Chefs eine Leistungsbilanz sehen. Sie stellen Fragen, etwa, was gut gelaufen ist und was verbessert werden könnte. Wichtig ist, die eigenen Erfolge im vergangenen Jahr dann flüssig und sicher darstellen zu können. Eine Hilfestellung sind dabei schriftliche Notizen. Auch hier sind Prioritäten wichtig. Auch hier sollten Beschäftigte einige wichtige Punkte herausgreifen und nicht alles chronologisch von A bis Z vortragen.

Im Feedback vom Chef mischen sich meist auch kritische Töne. Der Chef vermittelt dem Mitarbeiter, wie er dessen Leistung wahrgenommen hat. Arbeitnehmer sollten sich die Kritikpunkte in aller Ruhe anhören und zu Hause differenziert darüber nachdenken. Ist die Kritik berechtigt? Wer sich sofort verteidigen will, gerät in die Defensiv-Falle.

Im Gespräch sind auch die Ziele für das kommende Jahr sehr wichtig. Mitarbeiter laufen dabei schnell Gefahr, etwas unliebsame Aufgaben aufgebürdet zu bekommen. Daher sollte ein Arbeitnehmer schon vorab überlegen, wie er dem Chef entgegenkommen kann, was er anbieten kann, um so selbst das Gespräch zumindest zum Teil lenken zu können.

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