Was wollen heutige Studenten?

von Newsredaktion

Studenten

Die derzeitigen Studierenden werden auch als Generation Y bezeichnet. Sie Bisher dachte man, sie träumten davon, die Welt zu verbessern und geregelte Arbeitszeiten zu haben. Doch viele ehrgeizige und talentierte Studierende haben kein großes Interesse an einer ausgeglichenen Work-Life-Balance. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Umfrage.

Welcher Traumjob?

Für viele Studenten sieht der Traumjob wie folgt aus: interessante Aufgaben mit Herausforderungen, erfolgreicher Arbeitgeber und angenehme Kollegen. Arbeitszeiten sind nicht so wichtig. Auch die Work-Life-Balance spielt kaum eine Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt derzeit eine Umfrage der Unternehmensberatung McKinsey unter 6.000 ausgewählten Studenten.

Berufliche Herausforderung und Erfahrung

Bei der Auswahl der Job sei zwar ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen dem Privatleben und dem Beruf sehr wichtig, aber weitere Kriterien spielen eine noch größere Rolle. Zu den Befragten gehörten vor allem Wirtschaftswissenschaftler, Juristen und Ingenieure, aber auch Mathematiker, Informatiker und Physiker. So überrascht das Ergebnis kaum. Die Generation Y ist demnach anspruchsvoll und wählt den direkten Weg zum Erfolg. Außerdem denkt sie in kurzen Zeitspannen von maximal drei Jahren. Gerade zum Berufsstart ist den Studierenden daher wichtig, berufliche Herausforderungen anzugehen. Berufsanfänger sind auf der Suche nach Erfahrung, weniger auf eine lebenslange Anstellung.

Ausland? Lieber Deutschland, Österreich oder Schweiz

Die Studenten sehen ihren ersten Job als Chance für die weitere Karriere, als berufliche Weiterentwicklung. Ein Job ermöglicht einen nächsten. Sichere Arbeitsplätze spielten kaum  mehr eine Rolle. Ähnlich gilt das für das Gehalt. Bei den Kriterien zur Jobauswahl liegen Gehalt Work-Life-Balance im hinteren Bereich. Damit fallen für Arbeitgeber Motivationsgründe wie mehr Geld oder langfristige Perspektiven damit aus. Viel wichtiger ist z. B. der Standort eines Unternehmens. So liegen Großstädte wie München, Hamburg, Berlin und Frankfurt ganz vorne. Ländliche Regionen dagegen sind wenig beliebt. Damit haben es auch mittelständische Unternehmen in kleineren Städten oder eher ländlichen Regionen schwer, Nachwuchs zu finden. Nachwuchskräfte zieht es auch immer weniger ins Ausland. Hier liegen bei Bedarf Großbritannien, skandinavische Länder, Belgien, Niederlande, Frankreich oder Spanien vorne. Die Mehrheit möchte in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz arbeiten.

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