Die Hausfrau – eine Branche stirbt aus

von Redaktion

Immer weniger junge Frauen wollen Kinder und Haushalt. Ein gut bezahlter Job ist ihnen wichtiger.

Die alte Tradition von dem Papa, der zur Arbeit geht und der Mama, die sich um die Kinder und den Haushalt kümmert scheint vielfach ausgedient zu haben.

Alleinernährer der Familie zu sein, ist für viele Männer ein unerreichbares Ziel. Frauen hingegen wollen finanziell unabhängig sein. Die Zeitschrift „Brigitte“ brachte die Ergebnisse einer Studie ans Tageslicht, wonach weniger als fünf Prozent sagen, dass ihnen Familie wichtiger sei als die eigene Erwerbstätigkeit.

93 Prozent der befragten Frauen sagen noch immer „ja“ zum Nachwuchs. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sehen sie eher skeptisch. Kinder und Karriere betrachten viele Chefs noch immer als unvereinbar konkurrierende Ziele. Zu groß wirken die Gefahren von Ausfall und Unregelmäßigkeit des Einsatzes, Erziehungsprobleme und Krankheit. Tatsächlich sind es 53 Prozent der Frauen, die glauben, dass die Frau, die Kinder hat, keine wirkliche Karriere machen kann.

Eine Alternative dazu ist in der Möglichkeit zu sehen, dass Väter ihr Berufsleben für Kinder unterbrechen. Diese Variante hat sich nach Einschätzung der Befragten positiv entwickelt. 47 Prozent der Befragten sehen hier Fortschritte. Allerdings bleiben Pflege und Kindererziehung trotzdem Frauensache. Rund ein Drittel der Männer würde die Arbeit allerdings nicht für die Kindererziehung unterbrechen wollen.

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