Der Beruf Buchbinder/in

von Newsredaktion

Bücher

Haben Berufe wie Buchbinder auch heute noch Zukunft, in Zeit von Internet, Smartphone und Co.? Ja, denn immer mehr Jugendliche entdecken den Reiz traditioneller Handwerksberufe. Das gilt auch für Ausbilder, der nach wie vor Nachwuchskräfte anlockt. Dabei geht es um Leder, Leinen und Pergament, Geschick und Geduld. Ein Blick auf einen traditionsreichen, exotischen Beruf.

Ein abwechslungsreicher Beruf

Buchbinder gibt es bereits seit der Antike. Warum dennoch viele Jugendliche den Reiz von gebunden Büchern zu schätzen wissen, erschließt sich beim genaueren Hinsehen. Es handelt sich um einen anspruchsvollen Lehrberuf, der viele Anforderungen mit sich bringt. Dabei ist der Beruf der Buchbinder auch abwechslungsreich. Als Buchbinder hat man oft mit hochwertigen Einzelstücken oder sehr kleinen Auflagen zu tun. Buchbinder gehört zu den exotischen Berufen, da viele Bücher und Handschriften digitalisiert werden.

Vielseitige Tätigkeitsfelder

Buchbinder haben die Möglichkeit, im Handwerk, in Buchbindereien, in Bibliotheken, Archiven oder Verlagen zu arbeiten. Dabei gehören nicht nur klassische Bücher zum Repertoire. Auch Kassetten für Münzen oder Parfums stellen Buchbinder her. Ihre Fähigkeiten werden häufig im Bereich Reparatur und Konservierung wertvoller, alter Bücher gefragt. Gerade für Archive und Bibliotheken müssen wertvolle Erstausgaben und Schriften restauriert und erhalten werden. Insofern ist es hilfreich, wenn Buchbinder selbst auch gern lesen und sich mit dem Produkt auch inhaltlich identifizieren können.

Anforderungen für Buchbinder

Die Ausbildung zum Buchbinder dauert drei Jahre. Viele Azubis verfügen über Abitur, aber Hauptschul- und Realschulabschluss qualifizieren zur Ausbildung. Wichtig ist, mit verschiedenen Materialien umgehen zu können, dazu gehören Leder, Papier, Pergament. Entscheidend sind zudem das räumliche Vorstellungsvermögen, Geduld, gestalterische Fähigkeiten, Grundlagen der Mathematik für die Berechnung des Materials und Flexibilität. Kreativität und Geschick sind ebenso gefragt, wenn es um die Herstellung geht. Ein Buch benötigt mindestens drei bis zehn Tage, dazu sind maschinelle und handwerkliche Schritte notwendig. Dazu kommt, dass viele Arbeitsschritte im Stehen erledigt werden müssen. Daher ist auch Kondition gefragt.

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