News zu Beruf und Karriere

Der Inhalt und das Ziel von Praktika sind klar definiert. Diese Zeiten sollen jungen Menschen in erster Linie bei der Berufswahl unterstützen. Darüber hinaus soll ihnen der Einstieg in die Arbeitswelt erleichtert werden. Ein Blick in die Praxis zeigt allerdings, dass die Realität anders aussieht. Das hat eine aktuelle Eurobarometer-Umfrage gezeigt.

Die fast schon traditionelle aber nicht nachvollziehbare Gehaltsdifferenz zwischen Mann und Frau scheint bald der Vergangenheit anzugehören. Noch vor rund drei Jahren lag diese Differenz bei klaren vier Prozent. Aktuell liegt sie noch bei 2 Prozent mit weiter fallender Tendenz.

Die Deutsche Gesellschaft für Personalführung e.V. (DGFP) hat zum ersten Male einen Weiterbildungspreis verliehen. Dabei geht es um hochwertige Projekte der Wirtschaft in Zusammenarbeit mit Hochschulen, die akademisch orientierte Weiterbildungen mit Erfolg in die betriebliche Personalentwicklung integrieren. Diese Ehrung der DGFP wurde dem berufsbegleitenden Masterstudiengang AuditXcellence zuteil.

Eine aktuelle Studie der Personalberatung Rochus Mummert stellt klar heraus, dass viele Arbeitnehmer auf eine gemeinsame bilanzierende Jahresrückschau verzichten müssen. Dieses reale Vorrecht hat nur knapp die Hälfte der Beschäftigten.

Anlässlich des zweiten "Tags der Praktikanten" wurde eine Praktikantenstudie vorgestellt. Die bisherige Situation rund um die Praktikanten gehört danach offensichtlich der Vergangenheit an.

In einer aktuellen Regus-Studie wird der Aspekt der Flexibilität im Berufsalltag analysiert. Mehr als zwanzigtausend erfahrene Führungskräfte wurden nebst Firmeninhaber in 95 Ländern repräsentativ befragt. Ein rundes Dreiviertel von ihnen ist zutiefst davon überzeugt, dass variables Arbeiten die Produktivität der Mitarbeiterschaft steigert.

Es ist doch auch eine Frage der Wertschätzung den Mitarbeitern eine schöne Weihnachtsfeier zu gönnen. Die Studie „wie es deutsche Unternehmen mit Weihnachtsfeiern halten“ wirft die Frage auf, ob Großunternehmen ihre Mitarbeiter weniger wertschätzen als kleine Betriebe.

Die Lehrer an den berufsbildenden Schulen geben roten Alarm. Die Bildungspolitik hat die steigenden Studentenzahlen im Focus. Diese einseitige Sichtweise gefährdet aber das duale Berufsbildungssystem, weil dessen Fähigkeiten zur Weiterbildung währenddessen vergeudet werden

Eine der jüngsten Studien des Personaldienstleisters Robert Half macht deutlich, mit welchen Eigenschaften Kollegen kräftig für Ärger und Unmut bei der Arbeit sorgen.

Nahezu die Hälfte der deutschen Unternehmen hat die berufliche Chancengleichheit der unterschiedlichen Geschlechter als strategisches Ziel festgehalten. Eine Großzahl der Führungskräfte sieht sich dabei mittlerweile auf sich allein gestellt.

In den frühen 1980er Jahren war man im Verständnis vieler Mitmenschen zwingend ein „Fixer“ oder Homosexueller, wenn man HIV positiv war. Nach kurzer Forschungszeit war klar, dass diese Krankheit das körpereigene Immunsystem dramatisch herabsenkte.

Die Studie des Finnish Institute of Occupational Health wurde im American Journal of Epidemiologypräsentiert. Sie zeigt eindrucksvoll auf, dass kontinuierliche Mehrarbeit am Ende nur Nachteile bringt.

Am vergangenen Montag ging es in dem Logistikzentrum in Bad Hersfeld los. Die ersten Mitarbeiter folgten dem Aufruf von Ver.di und legten die Arbeit nieder. Mit diesen Maßnahmen will Ver.di den US-Versandhändler an den Tarif - Verhandlungstisch zwingen.

Es gibt eine Vielzahl von Zeitgenossen, die sich über eine Betriebsrente das Altern zusätzlich absichern möchten. Nun hat das Bundesarbeitsgericht dazu ein Urteil gesprochen. Danach darf derjenige, der zu spät in ein Unternehmen einsteigt rententechnisch auch mal leer ausgehen. Das ist, sagt das BAG, keine Diskriminierung wegen seines Alters.

Der Koalitionsvertrag steht. Jedenfalls erstmal. Bleibt noch die reine Formsache der Basisbefragung abzuwarten. Aus der Perspektive des „Juniorpartners“ SPD stellt das Arbeitsrecht das Herzstück dar. Mindestlohn, Werkverträge und die Tarifeinheit sind die sozialdemokratischen Duftmarken. Was aber bedeutet das in der Praxis?