News zu Beruf und Karriere

Die Stiftung für Zukunftsfragen bemerkt niedrige Zahlen in Sachen Arbeitslosigkeit, hohe Überschüsse beim Export, steigende Aktienkurse, ein deutliches Steuereinnahmevolumen und eine in Summe starke Wirtschaftsleistung zum Jahresende 2013.

Das berechtigte oder unberechtigte Führen eines Doktortitels ist allem Anschein nach nicht nur auf dem Parkett der großen Politik ein Thema. Das LAG in Düsseldorf hat jüngst dazu eine Entscheidung getroffen. Einem Abteilungsleiter der Maschinenbaubranche wurde fristlos gekündigt weil ihm das Bundesland Nordrhein-Westfalen das Führen dieses Titels untersagt hatte. Der Titel stammte von einer privaten US-Universität.

In den Führungsetagen der Unternehmen Deutschlands sind Frauen nach wie vor selten anzutreffen. Daran haben all die Bemühungen auf den unterschiedlichen politischen Ebenen noch nicht viel ändern können. Auffallend ist allerdings, dass die Frauen ihre Präsenz in den Führungsebenen besonders westdeutscher Großbetriebe stark verbessern konnten.

In Zeiten des Fachkräftemangels sorgen Arbeitgeber einmal mehr dafür, dass sich die wertvollen Kollegen wohlfühlen. Ein Mittel der Wahl sind dabei die Feel-Good-Manager. Dazu werden vegane Sandwiches serviert oder oder auch Schlafboxen aufgestellt. Doch ist das alles wirklich so gut? 

Es ist fast schon eine kleine Revolution. Ungeachtet dessen publiziert die Presse es nur mit kleinen Meldungen. Der Arbeitgeberverband Kölnmetall hat eine Frau, Dr. Margarete Haase, zur neuen Vorstandsvorsitzenden gewählt.

Wenn ein Arbeitgeber einer schwangeren Mitarbeiterin unter Verstoß gegen das Mutterschutzgesetz kündigt, steht ihr laut aktuellem Richterspruch (BAG) eine Entschädigung zu. Die findet ihre Begründung in der Benachteiligung aufgrund des Geschlechts.

Viel sportliche und politische Größen sind professionell gecoached worden. Coachings sind auf allen beruflichen Ebenen im Angebot. Obschon die Nachfrage in der Vergangenheit nach gutem Coaching stetig gestiegen ist, müssen Trainingsanbieter ihre Leistung oft deutlich unter Wert anbieten. Woran liegt das?

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) stellt fest, dass eigentlich auf einen Jugendlichen sieben Ausbildungsplätze kommen. Warum stehen dann am Ende erneut so viele junge Menschen ohne Stelle da? Die DIHK hat darauf überraschende Antworten.

Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft hat wieder einen Aufwärtstrend. Das sah einige Zeit ganz anders aus. Diese Krise hinterließ ihre Spuren bei den deutschen Berufstätigen. Nachdem es nun wieder aufwärts geht, berichtet jeder Zweite in Deutschland davon, anfälliger für Stress und stressbedingte Krankheiten zu sein.

Die Besonderheiten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Kinderbetreuung war schon vielfach Inhalt von Schlagzeilen der Tagespresse und sozialem Entgegenkommen von Arbeitgebern. Jetzt kommt auch der demografische Wandel hinsichtlich der Vereinbarkeit von Pflege und Beruf in der öffentlichen Wahrnehmung an.

Die Logistik kennt das Wort „Sofortness“ bereits. Auch Jobsuchenden fehlt mittlerweile das Verständnis für die zähen Online-Bewerbungsprozesse im Unternehmen. Auf der anderen Seite stellt sich aber immer noch eine Front der Bewerber gegen die komplett mobile Bewerbung per Smartphone oder Tablet.

Wie bereit Mitarbeiter für eine Weiterbildung sind, wenn sie sie selbst bezahlen müssten, hängt klar vom erhofften Nutzen der Maßnahme ab. Ein aktuelles Forschungsprojekt des Bundesinstituts für Berufsbildung (Bibb) zeigt auf, dass auch die Zeit- und Terminfrage dabei eine große Rolle spielt.

Eine aktuelle Studie macht einen erfreulichen Trend deutlich. Im Jahr 2005 hatten von den Personen im Alter zwischen 20 und 29 Jahren 16,5 Prozent keinen beruflichen Abschluss. Bis heute hat sich die Zahl der jungen Menschen, die mit einem Abschluss ins Berufsleben starten deutlich erhöht.

Auch Manager haben Karrierepläne. In Deutschland klagen sie allerdings über fehlende Unterstützung und zu wenig Spielraum. Viele Unternehmer sehen darin ein ernst zu nehmendes Signal und fürchten um einen Motivationsverlust ihrer Führungskräfte.

Fleiß, Engagement und Einsatzbereitschaft gehören klassisch zum Ruf und zum Klischee der Deutschen. Laut der jüngsten Erhebung hat sich das für das dritte Quartal 2013 erneut bestätigt. Von Juli bis September des laufenden Jahres wurden in Summe 14,9 Milliarden Stunden mehr erarbeitet als während des gleichen Zeitraums des Jahres 2012.