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Mittwoch, 3. Juli 2013, 11:05

Zeugnisbewertung "Kfm Angestellter im Vertriebsinnendienst "

Die Einleitung und Aufgabenbeschreibung im betreffenden Arbeitszeugnis sind aktiv formuliert und darüber hinaus sehr ausführlich, das wirkt sehr positiv.

Zitat

“… war stets einsatzbereit und löste seine Aufgaben verantwortungsbewusst.“

Die Formulierung entspricht laut Schulnotensystem einem „Gut“.

Zitat

„Die ihm übertragenen Aufgaben bewältigte er stets zu unserer vollsten Zufriedenheit.“

Die nächste Formulierung ist überaus positiv und mit einem „Sehr gut“ gleichzusetzen.

Zitat

„Er war ein motivierter Mitarbeiter und zeigte stets Fleiß
und Eifer.“

Damit werden Fleiß und Eifer des ehemaligen Mitarbeiters als „Gut“ bewertet und mit der Angabe „stets“ noch bekräftigt.

Zitat

„Er war vertrauenswürdig und zuverlässig.“

Auch diese Formulierung ist noch „Gut“, allerdings ist
deutlich, dass an dieser Stelle das „stets“ offenbar bewusst weggelassen wurde.

Zitat

„Eine Selbstverständlichkeit waren für ihn Verantwortungsbewusstsein und Verantwortungsbereitschaft.“

Diese Formulierung ist negativ auszulegen, die Formulierung „Selbstverständlichkeit
„ legt nahe, dass es an den angeführten Eigenschaften mangelte. Also ist diese
Formulierung insgesamt mit „Befriedigend“ zu werten.

Zitat

„Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Mitarbeitern war
stets einwandfrei.“

Auch diese Formulierung ist lediglich „Befriedigend“.

Zitat

„Wir bedauern dies sehr und wünschen Hern XY alles Gute.“

Diese Abschlussfloskel ist lediglich „Befriedigend“, es fehlt der ausgesprochene Dank für gute Leistungen und so schlägt die Formulierung sogar schon in Richtung „Genügend“ aus. Diese bewusste Auslassung kann auch zuungunsten des Zeugnisempfängers interpretiert werden.

Insgesamt gesehen sind die Aussagen in diesem Arbeitszeugnis lediglich pauschale und kurze Textbausteine, der Durchschnittswert im Zeugnis liegt bei 2,4.