Wie der Chef zum Coach wird

von Redaktion

Wahre Führung erkennt man weder an der Macht über andere noch an dem Druck auf die Mitarbeiter. Wahre Führung erkennt man an der Kraft, die er in den Mitarbeitern freilegt.

Zunächst ist es wichtig, dass Ziele vereinbart werden, die der Mitarbeiter erreichen kann und soll. Diese Zielsetzungen müssen den Mitarbeiter zu eine echten betriebswirtschaftlichen Mehrwert reifen lassen. Der Mitarbeiter hingegen muss sich mit diesen Zielsetzungen 100% identifizieren können. Er muss aus der Begeisterung für dieses Ziel die Kraft und das Durchhaltevermögen zur Erreichung des Ziels schöpfen können. Damit allein ist es aber nicht getan.

Erfolg buchstabiert sich T-u-n. Damit die Sache ins Rollen und der Mitarbeiter ins Handeln kommt, ist das gemeinsame Ausarbeiten eines Aktionsplans wichtig. Durch die gemeinsame Umsetzung dieses Planes wird der Chef dann zum Coach. Dabei muss der Fokus des Mitarbeiters voll auf das Ziel ausgerichtet werden. Eine Bestands- und Situationsanalyse ist er erste wichtige Schritt. Es folgt das Ausarbeiten der Möglichkeiten sowie deren Folgen und Konsequenzen. Daraus ergeben sich die Zieldefinition sowie Teilziele oder Meilensteine. Der Plan legt fest, zu welchem Zeitpunkt was erreicht sein soll.

Ein regelmäßiges Review hält den Entwicklungsstand fest und motiviert neu. Dabei kann es sein, dass die Strategie geändert werden muss. So behält der Chef die Kontrolle und der Klient selbst gewinnt Klarheit über seine eigenen Aktivitäten.

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