Was tun nach einem Studienabbruch?

von Redaktion

Die Anzahl der Studienabbrecher ist leider fast schon eine Konstante am Markt. Dabei sind Abbrüche sehr oft unfreiwillig und werden von den Betroffenen als persönliches Versagen empfunden. 

Zwischenzeitlich wenden sich sogar schon besondere Ausbildungsprojekte konkret an die Studienabbrecher. Spiegel online titelte sogar mal damit, dass es ein Leben nach der Uni gebe und untermauerte diese Aussage durch prominente Beispiele aus unsern Tagen. Anführer der Liste prominenter Abbrecher war natürlich Bill Gates. Aber solche Beispiele können weder Trost noch Bestätigung sein.   

Was sind die tatsächlichen Gründe? Die wahren Gründe für einen Studienabbruch liegen heute unter anderm darin, dass sich die Studenten den Anforderungen ihres Studiums nicht gewachsen fühlen, es Probleme mit der Finanzierung der Studiengebühren gibt oder das Studium mit anderen oder falschen Erwartungen gewählt und begonnen wurde. Allerdings gibt es auch Abbrecher, die nicht lern- und leistungsbereit sind. Die Politik ist auf die Situation der Studien- und Schulabbrecher aufmerksam geworden und sucht nach Lösungen.     

In jeder Krise steckt auch eine Chance. Jeden Abbrecher muss nun die „Nerven“ behalten und darf sich nicht minderwertig oder kleingemacht fühlen. Er muss in sich gehen und für sich ganz klar und ehrlich definieren, wodurch es passiert ist und was er will. Es gibt für diese Situationen einschlägige Literatur und natürlich auch professionelle Karriereberater und Coaches. Die raten zur klaren Neuorientierung: „Was will ich wirklich und was ist mein Ziel“.

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