Viele Jobs künftig von Robotern erledigt?

von Newsredaktion

Roboter

In einer aktuellen Studie prophezeien Experten, dass künftig einige klassische Jobs wie Sekretärin oder Verkäuferin von Robotern bedroht sind. Mit Blick auf alle Jobs branchenübergreifend könnten laut Studie rund 45 Prozent der Jobs gefährdet sein. Welche Berufe besonders bedroht sind und welche davon nicht berührt sind, zeigt der Überblick.

Effizienter durch Roboter

Die Digitalsierung im Berufsleben schreitet voran. Laut einer Studie einer Unternehmensberatung ist fast die Hälfte aller heutigen Jobs durch den zunehmenden Einsatz von Robotern gefährdet. Aktuell ist zwar die Lage auf dem Arbeitsmarkt sehr günstig und die Arbeitslosenzahlen relativ gering, vor allem im Vergleich zu den vergangenen Jahren, doch die Automatisierung stellt künftig eine neue Herausforderung dar. So vermuten die Unternehmensberater, dass in etwa 20 Jahren viele Aufgaben von Robotern effizienter erledigt werden könnten. Diese Entwicklung erfordert zwar Flexibilität und Bereitschaft zur Veränderung, doch die Arbeitnehmer und Arbeitgeber könnten auch profitieren.

Effekte auf den Arbeitsmarkt

Bei der Umfrage ging es darum, den Einfluss von Robotern und der Automatisierung auf die künftige Arbeitswelt zu untersuchen. Darum ging es um die mögliche Automatisierung in etwa 1.300 Berufen, die heute für uns alltäglich sind. Davon weisen gut 300 Jobs eine hohe Wahrscheinlichkeit auf, durch Roboter ersetzbar zu sein. Das könnte einen dramatischen Effekt auf den Arbeitsmarkt haben, denn in diesen Jobs sind derzeit gut 17 Millionen Menschen beschäftigt, ein Anteil aller Beschäftigten von gut 45 Prozent. Gleichwohl es dennoch unwahrscheinlich, dass diese Jobs vollständig wegfallen.

Bedrohte und ungefährdete Jobs

Zu den Berufen, die am ehesten von der Automatisierung betroffen sein werden, gehören Tätigkeiten im Sekretariat und Büro, aber auch Berufe im Einzelhandel oder in der Gastronomie. Außerdem zählen dazu Jobs in der kaufmännischen und technischen Betriebswirtschaft, aber auch Köche und Bankkaufleute. Zu den Berufen, die nicht von der Automatisierung bedroht sind, gehören vor allem Jobs, die die Arbeit mit Menschen betreffen und Empathie und emotionale Intelligenz fordern. Dazu gehören Berufe in der Pflege, in der Bildung bzw. Erziehung, in der Sozialarbeit oder auch Führungsaufgaben in der Forschung bzw. Lehre. Ähnliches gilt auch für viele Berufe in den Naturwissenschaften.

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