Selbstmarketing ist keine Angeberei

von Redaktion

Die innerbetrieblichen Strukturen befinden sich im globalen Wandel. In den Unternehmen breitet sich die interdisziplinäre und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, schon durch zunehmende Arbeit in Projekten, stetig weiter aus. Das führt zu Mehrfachverantwortlichkeiten und Mehrfachzuständigkeiten. Da wird, was Ausnahme war, vielerorts zur Regel. Einzelentscheidungen über die berufliche Entwicklung weichen zu Gunsten von Gremienentscheidungen.

Die Sichtbarkeit, Bekanntheit und das Image des Einzelnen gewinnen an Bedeutung. Hier kann aktives Selbstmarketing wichtige Signale und Impulse setzen. Gute Leistungen sprechen zum Beispiel nur dann für sich, wenn sie auch wahrgenommen werden. Genau das passiert eben oft nicht einfach so von ganz allein. Die Wahrnehmung desselben Sachverhalts ist durch zwei oder mehr Personen mit hoher Wahrscheinlichkeit unterschiedlich.

Es ist wichtig. sichtbar wahrgenommen zu werden – aber eben nicht als Schaumschläger. Nur wer sichtbar ist, wird auch wahrgenommen. Der Ausgangspunkt ist eine ehrliche Selbstanalyse. Das bedeutet einen ehrlichen Umgang mit den eigenen Stärken und Schwächen. Dazu gehören Alleinstellungsmerkmale genauso wie Zielsetzungen. Wer weiß, was er gut kann, der wird sich um entsprechende Aufgaben bemühen, bei denen er seine Stärken auch einsetzen kann. Nur wer das tut, was er kann und was er gerne macht, kann wirklich gut sein dann auch so wahrgenommen werden.

Im richtig verstandenen Sinne des Selbstmarketings ist das persönliche Gesamtpaket von Bedeutung. Mitarbeiter, die ein solches Selbstmarketing intern beherrschen und unternehmerisch denken, sind erfahrungsgemäß auch die besseren Botschafter des Unternehmens nach außen. Heute muss man kontinuierlich an sich und seiner Leistungsfähigkeit arbeiten, um die Karriereleiter empor zu klettern. Nichts geht mehr automatisch.

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