Schwanger – wie sag ich´s meinem Chef?

von Redaktion

Eine Schwangerschaft ist ja unter normalen Bedingungen etwas sehr Schönes. Wenn eine berufstätige Frau ein Kind bekommt, setzt sie in der Regel für einige Zeit im Job aus. Um da den richtigen Moment und den richtigen Ton beim Chef zu treffen bedarf es durchaus etwas Fingerspitzengefühl.

Wann und wie sollte man dem Chef diese Veränderung also mitteilen? Laut dem Mutterschutzgesetz sollen Frauen den Arbeitgeber über ihre Schwangerschaft unterrichten, sobald sie davon wissen. Sie sollten - müssen sie aber nicht. Grundsätzlich können Frauen den Zeitpunkt frei wählen. In der Praxis sagen die meisten vor dem dritten Monat nichts, da es bis dahin ein erhöhtes Risiko gibt, das Kind zu verlieren. Danach sollten Arbeitnehmerinnen aber nicht zu lange warten.
 
Vor dem Gespräch mit dem Vorgesetzten sollten werdende Mütter sich bereits Gedanken machen, wie sie auf Fragen zur Elternzeit reagieren wollen. Viele Chefs wollen wissen, was die Mütter planen. Das zielt natürlich auf auf die Frage nach der freizuhaltenden Stelle ab.

Ein schriftlicher Antrag und somit eine verbindliche Festlegung muss aber erst sieben Wochen vor Beginn der Elternzeit beim Arbeitgeber vorliegen. Da die Elternzeit in der neunten Woche nach Geburt ihres Kindes beginnt, ist ein Antrag in der ersten Woche nach der Entbindung fristgerecht.

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