Ortswechsel für den neuen Job

von Redaktion

In der Arbeitsmentalität der US Amerikaner ist das eine längst übliche Praxis. Ein neuer Job bedeutet vielfach auch die Koffer zu packen, um mit Kind und Kegel den Wohnsitz in Richtung des neuen Jobs zu wechseln. Eine solche Verhaltenweise erwarten heute auch deutsche Unternehmen von ihren frisch eingestellten Mitarbeitern.
 
Genau genommen wird die Bereitschaft zum Wohnortwechsel zu einer Grundvoraussetzung für die Einstellung in einer globalisierten Welt gemacht. Flexibilität und Mobilität sind dafür die deutschen Schlagworte.

Für Arbeitnehmer ist der erwartete Umzug durchaus denkbar. Jeder zweite deutsche Arbeitnehmer kann es sich vorstellen, für eine neue attraktive Arbeitsstelle mit der Familie den Wohnort zu wechseln – innerhalb Deutschlands. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage eine Meinungsforschungsinstituts (dpa). Ein knappes Drittel der Arbeitnehmer schloss diese Möglichkeit allerdings komplett für sich aus.

Nach Erkenntnissen der Meinungsforscher gibt es in den unterschiedlichen Altersgruppen verschiedene Bereitschaftsmuster zur dieser Frage. So sind 76 Prozent der 18- bis 24-Jährigen zu einem Umzug in Richtung Traumjob tatsächlich bereit. In der Altersgruppe zwischen 45 und 54 Jahren sind es dann nur noch 44 Prozent. Schließlich liegen hier bereits stärkere familiäre und gesellschaftliche Bindungen vor und man hat sich bereits Eigentum geschaffen. Somit ist gerade die jüngere Generation eher bereit dieses „Abenteuer“ einzugehen und den Wohnort zu wechseln. Tatsächlich ist diese Thematik zunehmend für die finanziell attraktiven Jobs von den Bewerbern im Vorfeld zu beantworten.

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