Neuer Rekord bei den Studenten-Zahlen

von Newsredaktion

Studenten

Ungebrochen streben viele Abiturienten nach der Schule an die Universitäten. Bundesweit hält der Trend zum Studium weiter an. Derzeit sind knapp 3 Millionen Studierende eingeschrieben. Dabei nimmt auch der Anteil der Frauen weiter zu.

Mehr Studenten insgesamt, weniger Erstsemester

Wie jetzt das Statistische Bundesamt im Wiesbaden mitteilte, ist die Zahl der Studierenden derzeit auf ein neues Rekord-Hoch von gut 2,8 Millionen Studentinnen und Studenten gestiegen. Das entspricht einem Zuwachs von etwa 2 Prozent bzw. 60. 000 Studenten im Vergleich zum Vorjahr. Im Jahr 2015 war jedoch bei den Erstsemestern im Sommermester wie im Wintersemester 2015/16 ein leichter Rückgang um 0,2 Prozent festzustellen. Damit gibt es in diesem Jahr etwa 500.000 Erstsemester. Der leichte Rückgang ist auch darauf zurückzuführen, dass die Doppeljahrgänge mit G8 und G9 ausfallen.  

In diesem Zusammenhang sprach der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz von einer dauerhaften Hochleistung für die Universitäten, was den finanziellen Aspekt anlangt. Mit dem Bund und den Ländern hat man sich im Hochschulpakt auf die Finanzierung gerade mit Blick auf die Erstsemester geeinigt, da nun ein Mehrbedarf durch mehr Erstsemester besteht.

Unterschiedlicher Trend in den Bundesländern

In den östlichen Bundesländern Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sowie in Rheinland-Pfalz ist gegen den Bundestrend ein Rückgang der Studentenzahlen festzustellen. Die Länder Niedersachsen, Saarland und Nordrhein-Westfalen verzeichneten den größten Zuwachs. Laut Statistik sind etwa zwei Drittel der Studenten an wissenschaftlichen Hochschulen immatrikuliert, etwa ein Drittel an Fachhochschulen. Ein Prozent der Studenten sind bei den Kunsthochschulen und den Verwaltungsfachschulen registriert. Ebenso bemerkenswert ist der wachsende Anteil der Studentinnen. Er liegt aktuell bei etwa 48 Prozent. Bei den Erstsemestern waren es knapp 50 Prozent. Was die Wahl der Fächer anlangt, gibt es bisher wenige Erkenntnisse. Weniger Studenten als im Vorjahr haben etwa mit einem Fach im Bereich Maschinenbau oder Verfahrenstechnik begonnen, ebenso ist ein leichter Rückgang bei den Bauingenieuren und in der Elektrotechnik zu verzeichnen. Im Bereich Informatik dagegen stiegen die Zahlen leicht an.

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