Kritische Gespräche sicher meistern

von Redaktion

Es gibt viele Anlässe für schwer zu führende Gespräche. Die Themen dafür reichen von Fehlbeträgen in der Gemeinschaftskasse bis hin zur bevorstehenden Entlassung.

Im einfachsten Fall waren Sie gar nicht mit der Kritik des Kunden gemeint. Die vollkommen unangemessene Antwort ist leider die, die oft gehört wird: „Der da war´s“. Die bessere, weitaus elegantere Antwort gibt man hingegen in einer Frage wie etwa dieser: „Ich war zu dem Zeitpunkt mit etwas ganz anderem beschäftigt. Meint der Kunde wirklich mich, den Herrn Schmitt mit „tt“?

Die Schlüssel zur Meisterung eines Gesprächs mit Anklage- oder Beschuldigungscharakter sind gezeigte Verantwortung sowie Offenheit und Transparenz. Schuldzuweisungen und fadenscheinige Ausreden kommen da nie gut an und wirken prinzipiell unreif. Räumen sie ruhig ein, die Endkontrolle einer Ware oder Datei / Präsentation nicht ausreichend durchgeführt zu haben. Mit einem konstruktiven Vorschlag zur Korrektur und einer nachhaltig wirksamen Maßnahme zur Vermeidung solcher Fehler machen Sie ihre Verantwortung deutlich und untermauern die eigene Entschlusskraft sowie ihre Fachkompetenz.

Auch wenn der Gesprächsinhalt noch so bedrohlich scheint lautete die erste Grundregel: „Erst denken, dann reden.“ Wenn Sie sich zu würdelosen und womöglich beleidigenden Spontanreaktionen hinreißen lassen, liefern Sie ihrem Chef bestenfalls die Grundlage für eine verhaltensbedingte Kündigung. Davon profitiert nur ihr Stammtisch in Form einer Story. Für Sie kann so eine überschnelle und unüberlegte Reaktion nicht wieder gut zu machende Folgen haben.

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