Jugendarbeitslosigkeit ist eine europäische Herausforderung

von Redaktion

Die Jugendarbeitslosigkeit ist ein allgegenwärtiges gesamteuropäisches Thema. Ihre Bekämpfung ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit. Im Verlauf des Jahres 2012 lag sie in der relevanten Zielgruppe der 15 bis 24- jährigen in den 27 EU-Mitgliedstaaten bei ernüchternden durchschnittlichen 22,8 Prozent.

Damit ist die Arbeitslosigkeit im Kreis der Jugendlichen zweimal so häufig wie die im Kreis der Erwachsenen.  Die zuständigen Politiker Europas sind sich parteiübergreifend darin einig, dass sie gegen diese besorgniserregende Situation entschlossen und gemeinsam vorgehen müssen. Europa kann und darf sich keine „verlorene Generation“ von Jugendlichen ohne Zukunftsperspektive leisten. Aus diesem Grund betrachten es die Mitgliedstaaten der EU als eine zentrale und gemeinsame Herausforderung entschlossen dagegen vorzugehen. 

Allen anderen Regeln voran sind die EU Mitgliedstaaten bei der Bewältigung dieses Problems selbst in der Pflicht. Die Werkzeuge dazu sind arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und Strukturreformen, die die Wettbewerbsfähigkeit der relevanten Unternehmen steigern und dadurch Arbeitsplätze und Ausbildungsplätze schaffen. Gemeinsam werden die EU-Staaten den finanziellen Topf für Förderungsmaßnahmen zur Verfügung stellen. 

Deutschland hat an der Stelle seine Hausaufgaben bereits erfolgreich erledigt und steht im europäischen Vergleich am Besten da. Dabei dürfen wir unsere arbeitslosen jungen Menschen aber auf gar keinen Fall aus dem Blick verlieren. Das alles ist, kann und darf keine Alibifunktion erfüllen. Die Gesamtsituation in Europa und vor allem in unserem Land muss uns ein ernstes gemeinsames Anliegen bleiben. Jeder einzelne arbeitslose Jugendlich ist für unser aller Zukunft ein Arbeitsloser zu viel. Eine Lösung zu finden ist eine Investition in jeden von uns.

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