Gründe für den Job-Wechsel

von Newsredaktion

Kollegen

Für Arbeitnehmer galt bisher, Mobilität und Flexibilität zu zeigen. Tatsächlich sind weltweit die Arbeitnehmer flexibel und mobil wie nie. Das bedeutet ganz praktisch: die Motivation für einen Jobwechsel und berufliche neue Chancen zu suchen, sind so hoch wie noch nie. Doch vor allem für große Unternehmen hat das auch Nachteile.

Wachsende Unzufriedenheit

Heute ist es fast kaum mehr üblich, dass man dreißig Jahre und länger in der gleichen Firma arbeitet. Das bedeutet auch, dass Arbeitnehmer nicht mehr loyal zu Unternehmen stehen. Ein Blick in aktuelle Jobbörsen und soziale Netzwerke zeigt, dass viele Arbeitnehmer sich aktiv um eine neue Stelle bemühen. Der Anteil stieg bis zuletzt auf 30 Prozent. Über die Hälfte der Arbeitnehmer kann sich zudem einen Jobwechsel aus verschiedenen Gründen gut vorstellen. Die Zahl derer, die rundum zufrieden sind, sank dagegen auf 13 Prozent. Dazu wurden die Profile des Netzwerkes Linkedin. Es handelt sich zwar um keine wissenschaftliche Studie, doch der weltweite Trend ist klar erkennbar.

Gründe für einen Job-Wechsel

Die wichtigsten Gründe für den Jobwechsel sind die Größe der Unternehmen, die unterschiedlichen Branchen und der spezifische Beruf. Das heißt, große, internationale Konzerne werden immer unattraktiver. Kleine Betriebe und mittelständische Unternehmen dagegen bieten scheinbar bessere Aufstiegschancen. Branchen mit besonders häufigen Wechseln aus anderen Bereichen sind die IT-Branche, das Gesundheitswesen und die Energie-Sparte. Die Bereiche NGOs, Handel, Bildung und Verwaltung verlieren immer mehr Mitarbeiter. Besonders betroffen von der Wechselstimmung sind Ingenieure, Berater. Selten gewechselt wird im Verkauf, in der Verwaltung und der Produktion.

Noch mehr Gründe für Jüngere und Ältere

Weitere Gründe für den Wechsel sind etwa bei Hilfsarbeitern, Ingenieuren, IT-Fachkräften, Vertriebs-Mitarbeitern oder Technikern sind die Unzufriedenheit mit dem Gehalt, schlechte Aufstiegschancen, Unzufriedenheit mit dem Führungsstil  und die Unzufriedenheit mit der Unternehmenskultur bzw. dem Arbeitsklima. Diese Erkenntnisse sind für Unternehmen interessant, um zu wissen, wie sie Personal halten können, die Unternehmensstruktur verbessern können und ähnliches. Während die Arbeitnehmer im Alter von 18 bis 35 Jahren  auf gute Aufstiegschancen und Herausforderungen hoffen, ärgern sich die über 50-Jährigen meist über die Führungskräfte. Bei den Frauen sind ein gutes Arbeitsklima, Respekt und die Work-Life-Balance sehr wichtig für die Unternehmensbindung.

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