Erasmus – Ein Konzept geht auf

von Redaktion

Das Erasmus -Programm ist ein politisch- wirtschaftliches Wunschkind der Europäischen Union. Seinen Namen verdankt das Programm „Erasmus von Rotterdam“ (ein bedeutender universal europäisch gebildeter niederländischer Gelehrter des europäischen Humanismus).

Ursprünglich wurde das Programm 1987 für die Zusammenarbeit von Hochschulen zum Austausch von Schülern/Studenten ins Leben gerufen. Bis 2010 wurden etwas über 200.000 Studenten gefördert. Diesen Erfolg möchte man nun auch Jungunternehmern für ihre Interessen als Win/Win Situation eröffnen. Besonders diejenigen, die sich gerade erst in die Selbstständigkeit gewagt haben, können in fast jeder Hinsicht, auch im Bereich der Betriebsführung, noch einige Kniffe und etwas Know how lernen. Die Europäische Union bietet das unter dem Titel „Erasmus für Jungunternehmer“ neuen Selbstständigen in Europa und denjenigen, die diesen Schritt erst noch wagen wollen, an. Das Ziel: eigene Ideen entwickeln. Kompetenzen erarbeiten und sich mit einem erfahrenen Unternehmer im europäischen Ausland austauschen können. Auf dem Weg zur Karriere kann das ein wichtiger Schritt sein. Bei diesem Konzept gibt es drei Sieger, das einladende Unternehmen, den interessierten Jungunternehmer und die EU.

Der ein- bis sechsmonatige Auslandsaufenthalt wird von der Europäischen Kommission bezuschusst. Jungunternehmer können so ihre Geschäftsidee ohne große Kosten unter realen Umständen testen und erste echte Geschäftskontakte knüpfen. Das Echo der Jungunternehmer ist pure Begeisterung. Zufriedenheit ist aber auch auf der Seite der Gastunternehmer zu spüren, von denen die weitaus meisten mit dem Austausch so gute Erfahrungen gemacht haben, dass sie sich erneut anbieten. Das Fazit eines Jungunternehmers war die Erkenntnis, dass der Schlüssel zum Erfolg darin liegt, global zu denken und lokal zu handeln.

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