Digitalisierung in der Finanzbranche

von Newsredaktion

Digitalisierung

Die Arbeitswelt wird zunehmend digitalisiert, viele Berufsgruppen fürchten, dass Computer zunehmend Jobs und menschliche Arbeitskraft ersetzten. Dabei hat die Digitalisierung positive wie negative Seiten. Eine Studie zeigt, dass jeder zweite Arbeitnehmer in einem Beruf arbeitet, der automatisiert werden kann. Auch im Bankenwesen zeichnen sich Umbrüche ab.

Chancen und Risiken der Digitalisierung

Auch im Bankgewerbe gibt es künftig viele Möglichkeiten, computergestützte Dienstleistungen anzubieten, was zum Teil bereits heute Realität ist. Bereits heute gibt es immer weniger Filialen mit Mitarbeitern für die persönliche Beratung. Dennoch sehen Bankmitarbeiter weitgehend optimistisch in die Zukunft. Sie sehen die Chancen wie die Risiken, die mit der Digitalisierung verbunden sind. In einer Umfrage gaben 44 Prozent der Befragten an, dass sie zeitnah von großen Umbrüchen ausgehen. Sie rechnen mit starken Auswirkungen auf das Unternehmen oder auf das persönliche Arbeitsumfeld, bereits in den kommenden zwei Jahren. Nur 13 Prozent rechnen mit geringen Auswirkungen.

Veränderungen und Sicherheit des Arbeitsplatzes

Die Mitarbeiter rechnen mit Veränderungen z. b. auch im Bereich der Arbeitsplatzsicherheit. Die Erwartungen liegen hier unterschiedlich. Während etwa ein Drittel um den Arbeitsplatz fürchtet, rechnen 26 Prozent mit einem sicheren Arbeitsplatz. Insgesamt überwiegen die positiven Erwartungen. So erhofft sich auch ein Drittel der Beschäftigten, die eigenen Fähigkeiten besser einbringen zu können und hoffen, Beruf und Familie bzw. Privatleben künftig besser vereinbaren zu können.  26 Prozent der Beschäftigten erwarten eine geringere Arbeitsbelastung, was 20 Prozent skeptischer sehen.

Weniger Filialen, bessere Beratung?

Die Bundesbank rechnet vor, dass vor allem das Filialnetz ausgedünnt wird. Online-Banking und Banking via Smartphone gewinnen an Bedeutung. So wurden zuletzt von etwa 36.000 Bankfilialen in Deutschland fast 900 geschlossen. Vor allem Bankangestellte im Retail-Banking fürchten mehr um den Arbeitsplatz. Sie erwarten jedoch durch die Digitalisierung eine Verbesserung der Kunden-Beratung und Betreuung. Unsicher sind die Befragten dagegen, ob sich die Digitalisierung negativ oder positiv auf die Führungskultur in den Unternehmen auswirken wird. Vor allem junge Banker sehen den künftigen Wandel eher positiv.

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