Deutsche haben keine Lust auf Karriere

von Newsredaktion

Karriere

Deutsche Arbeitnehmer wollen im Job Menschlichkeit, die Mehrheit zeigt sich loyal dem Unternehmen gegenüber. Laut einer Studie sehen viele Beschäftigte auch Verbesserungsbedarf im Bereich der Sozialleistungen.

Umfrage zum Lebensstil

In der aktuellen Umfrage zeigt sich außerdem, dass den Beschäftigten Geld und Karriere nicht so wichtig sind wie die Familie. In der internationalen Studie geben 40 Prozent der Beschäftigten an, dass sie sich in der Freizeit gern mit Freunden oder Angehörigen Treffen. Fernsehen und Lesen liegen auf Platz zwei und drei mit 30 Prozent und 28 Prozent. In der internationalen Studie ging es auch um den Ländervergleich. So liegt in Asien das Fernsehen mit 31 Prozent vorn, auf Platz zwei liegt Musik hören. Freunde und Familie treffen folgt mit 25 Prozent auf Platz drei. Ähnlich sieht es in den USA aus. Hier liegt das Fernsehen bei 44 Prozent.

Persönliche Beziehungen

Die Studie zeigt, dass die persönlichen Beziehungen den Deutschen sehr wichtig sind. Das zeigt sich auch in den Essgewohnheiten. Gemeinsame Mahlzeiten wie Abendessen spielen eine wichtige Rolle. Während die Gesundheit in Afrika, Asien, Europa und den USA fast überall den gleichen Stellenwert hat, ist der Wunsch nach Geld und Karriere unterschiedlich ausgeprägt. In Asien ist ein guter Verdienst 38 Prozent der Befragten wichtig, in Deutschland nur 22 Prozent der Befragten.

Karriere, Ehrgeiz und Loyalität

Ähnlich sieht es auch mit dem beruflichen Ehrgeiz aus. Amerikaner und Europäer ziehen im Allgemeinen Zeit der Familie der Karriere vor. In Deutschland hängt das auch mit der großen Zufriedenheit mit dem aktuellen Job zusammen. Hier sind die meisten mit den Kollegen, ihren Aufgaben und dem Arbeitsklima zufrieden. Zudem kommen die meisten gut mit den Vorgesetzten aus. Verbesserungen wünschen sich 45 Prozent der Beschäftigten jedoch beim Gehalt, 42 Prozent bei der Gesundheit, 34 Prozent bei der Altersvorsorge und 33 Prozent bei Sparvorteilen. Damit ist die Zufriedenheit mit dem Job auch stark mit den zusätzlichen sozialen Leistungen verknüpft. die Deutschen stehen meist zum Arbeitgeber. Gut 25 Prozent der Befragten gab an zwischen elf und 20 Jahren bereits beim Arbeitgeber beschäftigt zu sein. In anderen untersuchten Ländern ist diese Loyalität nicht in diesem Maß festzustellen.

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