Beschäftigte wünschen sich bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf

von Newsredaktion

Familie und Beruf

Gut 60 Prozent der Beschäftigten in Deutschland wünschen sich in einer aktuellen Umfrage vom Arbeitgeber eine günstige Vereinbarkeit von Familie, Privatleben und Beruf. Etwa zwei Drittel der Arbeitnehmer wünscht sich flexiblere Arbeitszeiten. Vielen Arbeitnehmern ist jedoch noch nicht bewusst, dass die zunehmende Digitalisierung im Arbeitsleben dazu beitragen kann, diese Wünsche zu erfüllen.

Umfrage zu Wünschen der Mitarbeiter

Diese Ergebnisse kamen in einer Umfrage von etwa 1.000 Mitarbeitern heraus. Besonders auffällig ist dabei die Wissenslücke einiger Arbeitnehmer. Denn 36 Prozent der Befragten zeigen kein Interesse daran, sich für die digitalisierte Berufswelt entsprechende Fähigkeiten anzueignen, obwohl sie sich das zutrauen. Dem gegenüber steht der Wunsch vieler Arbeitnehmer nach einem modernen Arbeitgeber, der die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglicht. So erkennen viele Beschäftigte nicht, dass die Digitalisierung dazu beitragen kann, die Arbeitsabläufe flexibler zu machen. Diese Flexibilität in den Prozessabläufen und im Arbeitsalltag ist notwendig, damit die Vereinbarkeit von Familie und Beruf umgesetzt werden kann, wie von Mitarbeitern, Gewerkschaften, Wirtschaft und Politik schon lange gefordert.

Arbeitnehmer auf digitale Arbeitswelt vorbereiten

Ein Drittel der Arbeitnehmer verfügt nach eigenen Angaben nicht über die notwendigen Kenntnisse für einen Job im digitalisierten Arbeitsleben. Die Mehrheit möchte das aber ändern und sich weiterbilden. Viele Arbeitnehmer setzen aber auch andere Schwerpunkte, denn nur knapp die Hälfte fordert vom Arbeitgeber entsprechende Schulungen oder Fortbildungsmaßnahmen. Wichtig sind nach wie vor flexible Arbeitszeiten, eine gute, offene Kommunikation unter Kollegen und mit den Vorgesetzten. Experten meinen daher, dass die Digitalisierung Chancen bietet, entsprechende Wünsche und Ziele zu erreichen. Für die Personalabteilungen bedeutet das, Mitarbeiter künftig besser zu schulen und auf die digitale Arbeitswelt von morgen vorzubereiten. So geht es nicht nur darum, entsprechende Fortbildungen anzubieten oder entsprechend ausgebildete Mitarbeiter einzustellen, sondern auch eine neue Unternehmenskultur der Vielfalt und Autonomie zu schaffen.

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