Beruf: Industriekaufmann

von Newsredaktion

Industriekaufmann

Der Beruf Industriekaufmann gehört zu den vielseitigsten und abwechslungsreichsten Ausbildungsberufen innerhalb der Industrie. Industriekaufleute werden in den unterschiedlichsten Branchen benötigt, in der Metallverarbeitung, der Lebensmittelindustrie wie in der Automobilbranche. Sie übernehmen unter anderem Aufgaben im Bereich Einkauf, Lagerung oder Personal.

Vielfältige Aufgaben

Auch in diesem Jahr gehört der Industriekaufmann zu den häufigsten Ausbildungsberufen in Deutschland und liegt derzeit auf Platz fünf, so das Bundesinstitut für Berufsbildung. Das liegt vor allem daran, dass das Tätigkeitsfeld sehr umfangreich und abwechslungsreich ist und Industriekaufleute in den unterschiedlichsten Branchen unterkommen. Zu den wichtigsten Aufgaben gehört die Kommunikation innerhalb des Unternehmens, aber auch die Organisation, Planung und Steuerung von Betriebsabläufen. Sie übernehmen z.B. den Wareneinkauf und sorgen so dafür, dass ein Unternehmen über volle Lager verfügt.

Mathematik, Deutsch und Wirtschaft

Wichtig zu wissen ist, dass mit dem Beruf meist viel Verantwortung verbunden ist. Es gilt, das große Ganze im Blick zu behalten, zwischen den einzelnen Abteilungen zu kommunizieren und als Dreh- und Angelpunkt zu fungieren. Die dreijährige Ausbildung erfordert zwar keinen bestimmten Schulabschluss, die Mehrheit der Auszubildenden haben mit über 60 Prozent Abitur. Für Personal-Manager sind bei der Auswahl vor allem gute Noten in Mathematik, Deutsch und eventuell Wirtschaft entscheidend. Während der Ausbildung lernen die Azubis alle Abteilungen eines Unternehmens kennen und spezialisieren sich später auf Bereiche wie Marketing, Logistik, Personalwirtschaft oder Vertrieb.

Gute Chancen auf Übernahme

Die Auszubildenden beginnen die Ausbildung meist mit einem Gehalt von etwa 800 Euro. Das ist vor allem der Fall, wenn es sich um Betriebe der Industrie handelt, die nach Tarif zahlen. Im Handwerk ist das anders und das Gehalt kann geringer sein. Berufsanfänger können ein Einstiegsgehalt von etwa 1800 Euro erwarten. Zurzeit schätzt die Bundesagentur für Arbeit die Chancen auf Übernahme der Azubis nach einer Ausbildung für sehr gut ein. Zudem bietet sich das Berufsfeld für gute Karrierechancen an, denn es gibt zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten und Studiengänge oder Fernkurse, die auch für Führungspositionen qualifizieren.

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