Arbeitsagentur meldet viele freie Stellen für September

von Newsredaktion

Arbeitsmarkt

Wer derzeit auf der Suche nach einer neuen Stelle ist, hat jetzt gute Chancen. Die Arbeitsagentur für Arbeit veröffentlicht aktuelle Zahlen zum Arbeitsmarkt, die ein großes Jobangebot widerspiegeln. Die derzeitige gute Wirtschaftslage und häufigere Jobwechsel sorgen für Aufschwung am Arbeitsmarkt, der vor allem saisonbedingt zu erklären ist.

Arbeitsagentur mit neuen Zahlen zum Arbeitsmarkt

In Nürnberg veröffentlicht die Arbeitsagentur für Arbeit monatlich die aktuellen Arbeitsmarktzahlen. Im vergangenen September stieg die Zahl der freien Stellen auf ein rekordverdächtiges Hoch. Absolute Zahlen liegen noch nicht vor, doch der Stellenindex BA-X stieg um einen Punkt auf 195 höher als im Vormonat und um 24 Punkte im Vergleich zum Vorjahr. Weitere konkrete Zahlen sollen am morgigen Mittwoch folgen. Zur Erklärung nennen die Experten der Arbeitsagentur zum einen die derzeitige gute Wirtschaftslage in Deutschland, aber auch die Lage auf dem Arbeitsmarkt. In günstigen Zeiten wechseln mehr Beschäftige die Stelle, sodass mehr unbesetzte Jobs zur Verfügung stehen und die Unternehmen eine gewisse Zeit zur Neubesetzung benötigen.

Positive Trends und neue Herausforderungen

Trotz der positiven Tendenzen aktuell gehen Experten davon aus, dass die Arbeitsmarkt zahlen langfristig stagnieren werden. Spätestens im kommenden Jahr rechnen sie wieder mit leicht steigenden oder stagnierenden Zahlen. Hauptursache dafür könnten die Zuwanderung von Flüchtlingen und der aktuelle Abgas-Skandal in der Automobil-Branche sein. Diese Einschätzung teilt auch das Bundesarbeitsministerium unter Andrea Nahles, unter anderem mehr Personal und finanzielle Mittel für die Jobcenter und Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung stellen möchte. Davon sollen langfristig vor allem Flüchtlinge und Langzeitarbeitslose profitieren.

Experten erwarten Herbstaufschwung

Die Fachleute gehen davon aus, dass die Arbeitslosenzahl bei etwa 2,7 Millionen liegen wird und damit um rund 100.000 unter dem Niveau des Augusts und 110.000 weniger als im Vorjahr. Die günstigen Zahlen sind vor allem auf den Herbstaufschwung, da viele Unternehmen nach den Sommerferien vermehrt neue Mitarbeiter einstellen.

 

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