Ab kommenden Jahr wird es das Berufsbild Honorarberater geben

von Redaktion

Ab kommenden Jahr wird es das Berufsbild Honorarberater geben Ab kommenden Jahr wird es das Berufsbild Honorarberater geben Mit Zustimmung des Bundesrates wurde nun das neue Berufsbild des Honorarberaters eingeführt.

Das Gesetz, das auch die Einzelheiten der Honorarberatung beinhaltet, tritt bereits Mitte nächsten Jahres ein. Vor allem Verbraucher sollen vom neuen Berufsbild profitieren.

Denn mit Inkrafttreten der neuen Regelung wird die Tätigkeit eines Provisionsberaters zukünftig strikt von einem Honorarberater getrennt. So darf man nur die Berufsbezeichnung tragen, wenn man bei der Vermittlung von Finanzprodukten von Kunden bezahlt wird, aber keine Provisionen von Anbietern erhält.

Für Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner ist die Neuregelung der richtige Schritt, um Verbrauchern ein transparenteres Bild in der Anlageberatung zu bieten. Für zukünftige Honorarberater hingegen ist es die Möglichkeit ein wenig besiedeltes Marktfeld zu erobern. Denn bisher gibt es in Deutschland gegenwärtig lediglich 1.500 Honorarberater.  Aber an die neuen Markteroberer werden auch Anforderungen gestellt.

Zunächst ist eine Gewerberegistrierung notwendig, um die Tätigkeit auf Provisionsbasis auszuschließen. Außerdem müssen Honorarberater eine sehr gute Marktübersicht besitzen und dürfen bei der Beratung nicht ausschließlich vertraute Produkte, sondern ein breites Spektrum anbieten.  Doch bis Inkrafttreten des neuen Gesetzes im kommenden Jahr wird es womöglich noch einige Änderungen geben. Besonders Verbraucherschützer kritisieren die Neuregelung und auch die Grünen sowie die Sozialdemokraten hoffen, dass es weitere Verbesserungen geben wird.

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